Die Antwort auf Antisemitismus

Die Antwort auf Antisemitismus

 

Der ehemalige Terrorist, der nun das jüdische Volk liebt

Die wahre Geschichte von Zachariah Anani

 

„Gott sei Dank, verbrachte ich den Großteil meines kurzen militanten Lebens damit, gegen mein eigenes Volk zu kämpfen. Das Schicksal zwang mich nie dazu, gegen die israelische Armee zu kämpfen“, sagt Zachariah Anani. Verschwunden sind Ananis Hass und Leere. Sie wurden ersetzt durch die Liebe für alle Menschen, einschließlich den Juden.

 

Ein Auszug aus Arutz Sheva: „Ich wurde erzogen, Juden und Israel zu hassen. Das war meine usprüngliche Erziehung, meine erste Haltung“, erzählte Zachariah Anani im israelischen Nationalradiosender Tovia Singer. „Gott sei Dank, verbrachte ich den Großteil meines kurzen militanten Lebens damit, gegen mein eigenes Volk zu kämpfen. Das Schicksal zwang mich nie dazu, gegen die israelische Armee zu kämpfen“, fügte Anani hinzu.

www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/93666 (25/11/05)

 

Wie alles begann…

Zachariah AnaniZachariah Anani wurde in eine Familie muslimischer Geistlicher in Beirut, Libanon, hineingeboren.  Von ihm wurde erwartet, in die Fußstapfen seines Urgroßvaters und Großvaters zu treten, die Imame (religiöse Autoritäten) waren und wurde so im Alter von drei Jahren in eine Islamschule geschickt. Im Alter von 13, trat er einer der vielen militanten Gruppen bei, die in den 70er Jahren verbreitet waren und von der Palästinensischen Befreiungsorganisation finanziert wurden. Seine Familie freute sich, denn nach islamischer Tradition haben diejenigen, die im Kampf gegen die Ungläubigen sterben, das Vorrecht in den Himmel zu kommen und ihre Familien mussten respektiert werden. Ihm wurde antrainiert, Juden, Christen und Amerikaner zu hassen und er wurde gelehrt, wie man kämpfte und tötete, sowohl mit Waffen als auch mit bloßen Händen.

 

Beobachteten zwei oder mehr Militante eine Tötung in seiner Organisation, wurde dem Chart desjenigen, der getötet hatte, ein Punkt hinzugefügt. Schon bald nach seiner Einberufung, tötete er erstmals. Im Alter von 17 Jahren befanden sich bereits 223 Punkte auf seinem Chart. Anani beschreibt zwei Wirkungsarten, die diese Umgebung auf junge Muslime hatte. Entweder wurden sie   wahnsinnig fanatisch gegenüber dem Islam oder sie wurden kaltherzig und starben innerlich. Letztere war die Wirkung, die Anani verspürte. Mit 16 Jahren hatte er so viele Tötungen und Gewalt beobachtet, dass das Leben ihm absolut nichts mehr bedeutete und sogar seine Kameraden fürchteten ihn. Anani hatte die Erwartung, noch vor seinem 20. Lebensjahr nicht mehr am Leben zu sein.

 

Alleine und gelangweilt, begegnete er eines Tages einem Missionar, der an einer Straßenecke predigte. Als ihm bewusst wurde, dass dies ein Christ war, wandte Anani sich schnell ab, um fortzugehen, blieb aber wie angewurzelt stehen, als der Missionar sagte, „Jesus, der Messias, wird dir neues Leben, Hoffnung und Rettung schenken.“ Er wartete, bis der Missionar fertig war und ging auf ihn zu. „Glauben Sie wirklich, was Sie da sagen?“, fragte er. Nach einer kurzen Diskussion, drückte der Missionar Anani seine Visitenkarte in die Hand und sprach, „Ruf mich an, wann immer du willst.“ In dieser Nacht konnte er nicht schlafen und hörte immer und immer wieder die Worte des Missionars in seinem Kopf: „Jesus Christus wird dir neues Leben, Hoffnung und Rettung schenken“.  Bereits am nächsten Tag rief Anani den Missionar an und traf sich mit ihm. Er weinte, als er hörte, dass Jesus Christus am Kreuz gestorben war, um für seine (Ananis) Sünden zu bezahlen. Er öffnete zum ersten Mal in seinem Leben eine Bibel und las Jesu Worte : »Kommt zu mir, ihr alle, die ihr euch plagt und von eurer Last fast erdrückt werdet; ich werde sie euch abnehmen.«  (Matthäus 11, 28). An diesen Nachmittag gab Anani sein Leben Jesus Christus. Anani sagt, „Somit begann eine Veränderung in meinem Leben.“

 

Ananis erste Reaktion war, die Freude an seinem neuen Leben in Jesus, dem Messias, mit seiner Familie zu teilen. „Am nächsten Tag zog ich los und erzählte es meinen Eltern und jedem anderen. Ich versteckte meinen Glauben nicht.“ Seine Familie reagierte sofort. Sein Vater zerriss Ananis Bibel und schlug ihn. Seine Mutter warnte alle Nachbarn, damit sie ihre Kinder von ihm fernhielten. Als sich die Nachricht seiner Bekehrung verbreitete, klagten muslimische Leiter ihn wegen Glaubensabfall an. Er wurde von einem Imam verhört, der ihm intelligente Fragen stellte. Anani spürte die Unzulänglichkeit seiner Antworten, aber er wusste, dass Gott ihm einen neuen Geist, ein neues Herz gegeben hatte und Jesus sein Herr und Retter geworden war. Nachdem er bewusstlos geschlagen und exkommuniziert wurde, gab man ihm drei Tage, um seinem Glauben abzuschwören und als Muslim in die Moschee zurückzukehren, ansonsten hätte jeder das Recht, ihn zu töten. Drei Tage später hatte Anani noch immer nicht seinen Glauben an Jesus aufgegeben und so heuerte sein eigener Vater drei kurdische Killer an, die ihn töten sollten. In den darauffolgenden Jahren gab es 18 Anschläge auf sein Leben.

 

Verschwunden sind Ananis Hass und Leere. Sie wurden ersetzt durch die Liebe für alle Menschen, einschließlich den Juden. Seit er im Jahr 1996 den Libanon verließ, verkündet Anani nicht nur mutig die Liebe Jesu, des Messias, für alle Menschen, sondern spricht auch öffentlich, um die Lügen des Islams über Israel und die Juden aufzudecken. Der ehemalige Milizkämpfer aus Beirut staunt weiterhin über die Veränderungen, die Gott in seinem Leben vollbrachte.
Was führte zu dieser dramatischen Veränderung in seinem Leben? Für wiedergeborene Gläubige an Jesus, den Messias, ist Ananis Verwandlung zwar dramatisch, aber nicht ungewöhnlich. Es gibt buchstäblich Millionen von Menschen in unserer Welt, die diese Verwandlung erlebt haben, von der Jesus als “Wiedergeburt” spricht. Unsere Versammlungen sind voll von ähnlichen Geschichten, die  bis zu der Zeit zurückgehen, in der Jesus, der Messias, auf dieser Erde lebte.

 

Um wirklich zu verstehen, was mit Zachariah Anani geschah, müssen wir zurück zu den Propheten gehen, die das Kommen des Messias vorhersagten. Gott sagte, er würde einen besonderen Propheten wie Mose erwecken. Jesus vollbrachte Wunder und gründete einen Bund mit Gottes Volk, wie Mose es tat (5. Mose 18, 15-19). Jesaja sagte vorher, dass dieser von einer Jungfrau geboren werden würde (Jesaja 7,14). Micha sagt uns, dass er aus Bethlehem käme, ewig sei und Herrscher wäre (Micha 5,2). Jesaja sagt, dass er die Kranken heilen würde, die Lahmen, die Tauben und die Stummen. Jesaja sagte weiter, dass er trotz dieser Wunder von seinem Volk verachtet und getötet werden würde, aber dass es sein Tod wäre, der seinen Dienst an der Menschheit vollbringen wird. Er würde unschuldig anstelle von uns, den Sündern, sterben. Er würde wortwörtlich die Strafe, die wir verdienten auf sich nehmen, damit uns vergeben wird und der Weg zum Himmel für uns frei wird. Jesaja sprach vom Tod des Messias und sagte, “Verachtet war er und verlassen von den Menschen… Doch er wurde um unserer Übertretungen willen durchbohrt, wegen unserer Messetaten zerschlagen… die Strafe lag auf ihm” (Jesaja 53,3-6).

 

Warum brauchen wir jemanden, der für unsere Sünden bezahlt? Das Blut von Tieren war ein Prinzip, dass nach dem Sündenfall im Garten Eden eingeführt wurde und später als Ritual für die Befreiung der Schuld im Gesetz Moses eingesetzt wurde. “Denn an diesem Tag wird für euch Sühnung erwirkt, um euch zu reinigen; von allen euren Sünden sollt ihr gereinigt werden vor dem Herrn” (3. Mose 16,30). Im Gesetz Mose heißt es, “…Denn das Blut ist es, das Sühnung erwirkt für die Seele” (3. Mose 17,11). Von Anbeginn der Zeit, wurden von den Patriarchen Blutopfer dargebracht. Die Einhaltung von Blutopfern während Jom Kippur (Versöhnungstag), war unbedingt notwendig, damit die Menschen die Sühnung für ihre Sünden erhielten. “…ohne Blutvergießen geschieht keine Vergebung” (Hebräer 9,22). Das alles war ein Bild von Gottes zukünftigem Plan, um allumfassende Vergebung der Sünden zu schenken durch as Blut und den Opfertod von Jesus, dem Messias.

 

David jedoch hatte vorhergesagt, dass der Messias nicht im Grab bleiben wird (Psalm 16,10). Nach seinem Tod, stand er von den Toten aus und 500 Zeugen bezeugten dies und er stieg hinauf zur Rechten Hand Gottes. Jesaja prophezeite über dieses Gotteskind, “Denn uns wurde ein Kind geboren, uns wurde ein Sohn geschenkt. Auf seinen Schultern ruht die Herrschaft. Er heißt: wunderbarer Ratgeber, starker Gott, ewiger Vater, Friedensfürst. Seine Herrschaft ist groß und der Frieden auf dem Thron Davids und in seinem Reich wird endlos sein” (Jesaja 9,5-7). Daniel sagt uns, dass all dies geschehen wird, kurz bevor Jerusalem und sein Tempel zerstört werden (Daniel 9,26). All diese Prophezeiungen und noch viele mehr erfüllten sich in Jesus, dem Messias.

 

Weitere Versprechen in der Bibel sprechen über die Art der Rettung, die dieser Retter allen Menschen anbietet und diese beschreiben genau das, was Zachariah Anani passiert ist. “Ich will das steinerne Herz aus ihrem Leib nehmen und ihnen ein fleischernes Herz geben, damit sie in meinen Satzungen wandeln und meine Rechtsordnungen bewahren und sie tun: und sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein.” Seine Rettung ist allumfassend. Er vergibt nicht nur die Sünden derjenigen, die ihm vertrauten, sondern er nahm auch ihre kalten, harten Herzen, die ihn hassten oder desinteressiert an ihm waren heraus und ersetzte sie mit Herzen, die ihn liebten und ihm nachfolgten. Gott versprach, er würde einen neuen Geist denen geben, die dem Messias vertrauten, egal ob sie Juden oder Heiden waren (Jesaja 42,6; Römer 10,11-13; Hesekiel 11,19). Es ist eine Tatsache, dass dies seit zweitausend Jahren Millionen Menschen weltweit widerfährt, die Jesus, dem Messias vertrauten, ihr Erlöser von Sünden zu sein. Denk doch darüber mal nach.

 

Antisemitismus im eigentlichen Sinne ist die Rebellion gegen den Gott Israels, der Gott der ganzen Welt ist. Die Lösung für Antisemitismus wird sich offenbaren, wenn der Messias Jesus wiederkommt und über die ganze Welt von Jerusalem aus regiert. “An jenem Tag wird der Herr beschirmen… Und es wird geschehen an jenem Tag, dass ich danach trachten werde, alle Heidenvölker zu vertilgen, die gegen Jerusalem anrücken… Das Volk von Jerusalem wird über den trauern, den sie durchstochen haben…” (Sacharja 12,8-10; 14,16) Wann haben wir den Herrn durchstochen?

 

Der ehemalige muslimische Terrorist, Zachariah Anani, und Millionen anderer Menschen haben die Lösung gegen Antisemitismus gefunden und die persönliche Rettung, indem sie Gottes Befehl folgten, der lautet, “Buße tun gegenüber Gott und an den Herrn Jesus Christus glauben.”

 

Hast du die Vergebung der Sünden und die Erneuerung des Lebens erfahren, die Zachariah Anani und Millionen anderer Menschen haben? Hast du deine Sünden bekannt und wurdest wiedergeboren? Jesus sagt, “Wenn ihr nicht Buße tut, so werdet ihr alle auch so umkommen” (Lukas 13,5) und “Wenn jemand nicht von Neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen” (Johannes 3,3). Gott liebt dich und opferte das Leben seines Sohnes, um für deine Sünden zu bezahlen, dir ein reines Herz zu geben und dir ewiges Leben zu schenken. “Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben” (Johannes 3,16).

 

Diejenigen aber, die seine Lösung für Vergebung und das ewige Leben ablehnen, warnt er: “Die Feiglinge aber und die Ungläubigen und mit Gräueln Befleckten und Mörder und Unzüchtigen und Zauberer und Götzendiener und alle Lügner – ihr Teil wird in dem See sein, der von Feuer und Schwefel brennt; das ist der zweite Tod” (Offenbarung 21,8).

 

“Denn jeder der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden” (Römer 10,13)

 

“Denn wenn du mit deinem Mund Jesus als den Herrn bekennst und in deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet” (Römer 10,9).

 

Warum bittest du Gott nicht, dir alle deine Sünden zu vergeben, dich zu retten und dir das ewige Leben zu schenken, die er dir durch Jesus Christus anbietet?

 

“…ich will einen neuen Geist in euer Innerstes legen; und ich will das steinerne Herz aus ihrem Leib nehmen und ihnen ein fleischernes Herz geben” (Hesekiel 11,19).

 

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